|
Eine Safari der gehobenen Klasse sollte nicht allein den Blick auf die taucherischen Highlights schärfen, dem die leiblichen Genüsse nachhängen. Dass die kulinarische Welt auf der Seven7Seas mehr als in Ordnung ist, kann man bereits vorausschicken. Zwei gelernte Köche, von Wolfgang May auf europäische Speisen trainiert, verwöhnen die Gäste. UnterWasserWelt überzeugte sich bei zwei Safaris selbst von der Qualität aller Gerichte.
Es ist kein Geheimnis, dass man auf der Seven7Seas das beste Essen genießen kann, das auf einer Safariyacht im Roten Meer, beginnend beim Frühstück bis zum Dinner oder beim Outdoor – Grillabend, serviert wird. Und es ist kein Geheimnis, was auch die Gespräche mit Küchenchef Hans-Werner Kallenborn vom Mövenpick – Resort in El Quseir bestätigten, dass in Ägypten die ständige Präsenz eines international erfahrenen Kochs nötig ist um den einheimischen Mitarbeitern das zu lehren, was dem europäischen Geschmacksempfinden und der Art der Präsentation der Speisen entgegen kommt. Das weiß auch Schiffseigner Wolfgang May, der seine beruflichen Weihen im Hotelleriegewerbe erfahren hatte, zu der auch eine Ausbildung in der Küche zählte. So kann er den beiden ägyptischen Köchen Abdel Hakim Abas Masour und Achmed Muhamed Mustafa das an Knowhow vermitteln, was die gehobene europäische Küche an Standardgerichten zu bieten hat. Ein gewisser Einfluss bayerischer Küche ist dabei nicht zufällig, schließlich ist Wolfgang Mays langjähriger Heimatwohnsitz nahe München. Regelmäßig ist Wolfgang May für ein, zwei Wochen an Bord der Seven7Seas um die Qualität der Leistungen von Mannschaft, Service und Küche zu überwachen und die Crew entsprechend zu trainieren. Ein wenig sind die Ägypter ja wie Kinder, kaum sind die „Eltern“ aus dem Haus, verfallen sie rasch und ohne böse Absicht in einen Trott, der nicht gerade mit europäischen Vorstellungen übereinstimmt und so muss man ständig am Ball bleiben das Niveau auf hohem Stand zu halten. Die gehobene Qualität der Küche und des Service, wie sie schon beim ersten Aufenthalt auf der Seven7Seas im April 2006 vorgefunden wurde, hatte zum weiteren Besuch ein Jahr später sogar noch Steigerungen erfahren. Die Stewards, die das Restaurant und die Bar im Salon bedienen, betreuen die Gäste freundlich, zuvorkommend und aufmerksam.. Das ist zweifellos der Verdienst von Wolfgang May, der die Crew laufend trainiert und zu Bestleistungen motiviert. Natürlich ist auch die Bevorratung mit Obst, Gemüsen, Fisch und Fleisch ein besonders heikler Punkt, denn nicht immer bieten die Märkte die gewünschte Ware in ausreichender Menge an. Rindfleisch etwa wird aus Argentinien angeliefert. Die Kühlräume der Seven7Seas bieten ausreichend Platz alles so einzulagern, dass auch am 7. Tag einer Safari die gleiche Frische wie am ersten Tag geboten werden kann. In der Bordküche zubereitete Rohkostsalate bei den Mahlzeiten, Gemüsesnacks nach dem Tauchen, frisches Obst den ganzen Tag über verfügbar, das sind Highlights, die nicht nur Vegetarier ansprechen, die andernorts meist unter einem sehr überschaubaren und von Wiederholungen geplagten Beilagenangebot abgespeist werden. Vier Küchen von 4 Ländern vereinte das Angebot der Seven7Seas bei unserem einwöchigen Aufenthalt: Deutschland, Japan, Italien und natürlich auch die des Gastlands Ägypten. Dass man aus dem zumeist frisch gefangenen Fisch nicht nur eine auf dem Grill zubereitete Delikatesse machen kann, zeigte das bei den Vorspeisen immer wieder angebotene stilechte Sushi, zu dem natürlich auch Sojasoße und die grüne Meerettichpaste Wasabi gereicht werden. Fast legendär möchte man das Vitello Tonnato, dünne Kalbfleischscheiben in einer Thunfischsoße, bezeichnen, eine Hommage an die Kunst feinster italienischen Vorspeisen. Auch das Roastbeef mit Remoulade ist auf Safaribooten dieser Region keine alltägliche Gaumenfreude. Und steht Wolfgang May neben dem Chefkoch selbst in der Küche, dann könnte ein zartes Tellerfleisch (gekochtes Rindfleisch nach bayerischer Art) mit Meerettichsoße zum Dinner angeboten werden. Eine Besonderheit, die nur die Seven7Seas zu bieten hat, ist der Außengrill auf dem BBQ-Deck. Einmal in der Woche wird das Dinner nach außen verlegt um im gediegenen Ambiente mit freiem Blick über das Meer frisch gegrillte Steaks, Hamburger, Fleisch- und Fischspieße, begleitet von einer warmen Gemüseauswahl, Rohkostsalaten und zuvor natürlich einem umfangreichen Vorspeisenbüfett eingeläutet, zu genießen. Cocktails, Wein, Bier, Wasser oder Säfte begleiten wie stets das Dinner auch outdoor, das an dieser Stelle Ausgangspunkt für einen langen und unterhaltsamen Abend ist. Man ist sich auch bei den Mahlzeiten immer bewusst, dass man auf einem besonderen Schiff seinen Premium – Tauchurlaub verbringt, dann das Geschirr, das eigenes in Kairo angefertigt wurde, trägt das Logo der Seven7Seas und auch bei den Gläsern und dem Besteck legte Wolfgang May Wert auf den Stil der Yacht entsprechendes Design.
So versteht es sich eigentlich von selbst, dass alle Mahlzeiten an Bord das hohe Niveau haben, wie das Dinner. Ob beim Frühstück, das mit Joghurt und Müsli, Cornflakes und Milch, Obst, Wurst, Käse, Tomaten, Eiern jeder Art, mehreren Brotsorten, Obstsäften, Kaffee und Tee jedem den Einstieg in den Tag ideal gestaltet, beim Mittagessen mit einer vielfältigen Auswahl an Fisch- und Fleischgerichten, dazu Reis, Nudeln oder auch Kartoffeln, verschiedene Gemüse und Rohkostsalate – die Suppen nicht zu vergessen – oder beim Nachmittagssnack mit Kuchen, Obst, Karotten- oder Zuchinisticks, alles passt in das kulinarische Gesamtbild.
Um das Taucherlebnis in ein gleichwertiges Verhältnis zu setzen, wird die Route der Safari mit dem verantwortlichen Tauchguide und dem Kapitän intensiv abgesprochen, unter Berücksichtigung der Aktionsradien anderer Safariboote. So kann die Seven7Seas aufgrund ihrer starken Schiffsdiesel an Tauchplätzen ankern, lang bevor andere, wesentlich langsamere Boote am Horizont auftauchen. So wird den Gästen an den meisten Tauchplätzen eine Situation geboten werden, wie sie noch vor 10 Jahren bei Safaris durchweg üblich war. Und das alles ohne auch nur eine einzige Einschränkung des persönlichen Komforts. Nur beim Preis werden Sie sich wundern – er liegt nicht höher als bei Anbietern des Wettbewerbs.
Fazit
Ein Dive & Dine – Urlaub auf der Seven7Seas bietet rundum den höchsten Komfort, der zurzeit bei einer Safari im Roten Meer gebucht werden kann. Wolfgang May hat nicht nur sich selbst einen Traum erfüllt, er lässt die Gäste daran teilhaben eine Safari der absoluten Extraklasse erleben zu können.
|